Exponate der Erprobungsstelle

Viele Exponate aus den Anfängen der Fliegerei in Rechlin bis zum Ende der Erprobungsstelle werden in unserem Museum präsentiert. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige unserer Ausstellungsstücke näher vorstellen und hoffen, Ihr Interesse an einem Besuch unseres Museums geweckt zu haben.


Etrich-Taube

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Fokker E-III

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Fokker D-VII

 Fokker D.VII war ein Jagdflugzeug der deutschen Fliegertruppe während des Ersten Weltkrieges. Die Konstruktion der Fokker Aeroplanbau GmbH in Schwerin galt als das beste Jagdflugzeug seiner Zeit. Die ausgezeichnete Steuerfähigkeit auch in großen Höhen und seine stabile Struktur – beides war 15 Jahre nach den Gebrüdern Wright keine Selbstverständlichkeit – stellte einen Großteil der alliierten wie auch der eigenen Maschinen in den Schatten. Die Überlegenheit der Fokker D.VII schien so groß, dass die Alliierten nach Kriegsende die Herausgabe bzw. Verschrottung aller Flugzeuge dieses Typs verlangten. (Quelle: Wikipedia)

Im Rechliner Museum befinden sich zwei Modellnachbau im Maßstab 1:1.

  

Leihgabe des MHM Berlin Gatow

Fokker D.VII-Schnittmodell  

Privatleihgabe Hr. Heller

Fokker Dr.I

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Siemens-Schuckert D.III

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Junkers D1

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Junkers F13

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Schulgleiter SG 38

Der Schulgleiter SG 38 ist wahrscheinlich das am weitesten verbreitete Flugzeug der Alleinflugausbildung der 1940er-Jahre. Dieses Gleitflugzeug wurde ab 1936 entwickelt und ab 1938 in großer Stückzahl sowohl im Amateur- als auch im Industriebau hergestellt. Der SG 38 wurde hauptsächlich zur Anfängerschulung eingesetzt. Die Abkürzung „SG“ bezieht sich ursächlich nicht auf die Bezeichnung Schulgleiter, sondern auf Schneider in Grunau. „38“ leitet sich von der Markteinführung im Jahr 1938 ab.(Quelle: Wikipedia)

 

 

Focke Wulf Ta 154

Die Focke-Wulf Ta 154 „Moskito“ war ein gegen Ende des Zweiten Weltkrieges gebautes zweimotoriges Mehrzweckflugzeug der Luftwaffe in Schulterdeckerbauweise. Ursprünglich als Schnellbomber, dann als Nacht- und Tagjäger geplant, war auch ein Einsatz als Beobachter oder Aufklärungsflugzeug in Betracht gezogen worden. Letztlich erfolgte ihr Einsatz dann als Nachtjäger. Vorbild und Pendant war die britische de Havilland Mosquito. Wie bei dieser bestanden Rumpf, Leit- und Tragflächenkomponenten der Ta 154 aus einer hölzernen Konstruktion. Der Jungfernflug der Ta 154 V1 fand am 1. Juli 1943 statt. Entsprechende Vormuster wurden intensiv in Rechlin erprobt. Zur Anzahl der produzierten Maschinen (mit allen Varianten und Erprobungstypen) gibt es verschiedene Angaben; demnach waren es etwa zwischen 30 und 50 Stück.

Am 14. August 1944 wurde die anlaufende Serienproduktion der Ta 154 vom Reichsluftfahrtministerium (RLM) zu Gunsten der Do 335 gestoppt. So fanden nur einige wenige Exemplare bis zum Kriegsende Verwendung in Nachtjagdgeschwadern bzw. Nachtjagdgruppen. (Quelle: Wikipedia)

Im Rechliner Museum befindet sich ein Teilmodellnachbau im Maßstab 1:1.

Focke Wulf Fw-189 "Uhu"

Die Focke-Wulf Fw 189 „Uhu“ war ein dreisitziges Nahaufklärungsflugzeug der deutschen Luftwaffe, das bei Focke-Wulf in Bremen auf eine Ausschreibung des Reichsluftfahrtministeriums (RLM) vom Jahr 1937 entwickelt wurde. Bis zum Ende der Produktion im März 1944 wurden 830 Fw 189 ausgeliefert. Der erste Prototyp Fw 189 V1 mit dem Kennzeichen D-OPVN und zwei 430 PS starken Argus-As-410-Motoren absolvierte am 23. Juli 1938 seinen Erstflug mit Focke-Wulf-Chefkonstrukteur Kurt Tank. Die Auslieferung der Vorserie A-0 begann noch vor dem Krieg. Bestellt waren 24 Flugzeuge, die sicherlich aber nicht alle ausgeliefert wurden. Von der B-0 wurden sechs, von der C-0 acht Flugzeuge bestellt, von denen bis zum 31. Mai 1941 fünf bzw. drei Flugzeuge ausgeliefert wurden. Insgesamt handelt es sich um etwa 20 Prototypen und Nullserienflugzeuge. Im Oktober 1940 begann die Auslieferung der Serie A-1. Es wurden insgesamt 830 Exemplare im Focke-Wulf-Stammwerk in Bremen, von Aero in Prag und in Frankreich von der SNCASO (unter Teilfertigung bei Breguet) gebaut. Die Fw 189 wurde zumeist an der Ostfront eingesetzt und war bei den Besatzungen als anpassungsfähiges, wendiges und robustes Flugzeug sehr beliebt. Mit ihrer Abwehrbewaffnung hatte sie auch bei direkter Konfrontation mit sowjetischen Jägern reelle Chancen. Neben der Luftwaffe wurde die Fw 189 auch von den Luftaufklärungskräften der Slowakei, Rumäniens, Bulgariens und Ungarns eingesetzt. Der sowjetische Marschall Iwan Stepanowitsch Konew berichtet in seinen Erinnerungen, dass die Fw 189 der Roten Armee viel zu schaffen machte, und er bedauerte, dass die Rote Armee „nicht ein einziges gleichartiges Spezialflugzeug für analoge Aufgaben besessen“ habe. Allerdings war das Muster den sowjetischen Streitkräften zum Zeitpunkt des Krieges schon bekannt, denn bereits 1939 war einer Delegation, die nach Deutschland gereist war, um sich über dessen Luftfahrttechnik zu informieren, bei einem Focke-Wulf-Werksbesuch am 8. November neben anderen Typen auch die Fw 189 vorgeführt und sogar vom Piloten W. Schewtschenko im Flug getestet worden. Während des Kriegsverlaufs erbeutete Fw 189 wurden dann später am Institut der Luftstreitkräfte (NII WWS) intensiv nachgeflogen und auf deren Basis der Aufklärer Su-12 entwickelt, der allerdings nicht in die Serienproduktion ging.

Länge: 12,30m
Spannweite: 18,40m
Höhe: 3,10m
Tragflügelfläche: 38m2
Leermasse: 2.830 kg
Startmasse: max. 3950 kg
Antrieb: 2x Argus As 410 A-1
Leistung: 2x 345kW (469 PS)
Geschwindigkeit: 670 km/h
Reichweite: 670 km
Besatzung: 3
Bewaffnung: 2 MG 81Z, 2 MG 17, 4 Bomben je 50kg

(Quelle: Wikipedia)

Im Rechliner Museum befindet sich ein Nachbau der Kanzel mit Originalteilen im Maßstab 1:1.

 

Messerschmitt Bf 109 G2

Die Messerschmitt Bf 109 war ein einsitziges deutsches Jagdflugzeug der 1930er- und 1940er-Jahre. Sie gehörte zu einer neuen Generation von Tiefdecker-Jagdflugzeugen, die sich durch eine geschlossene Pilotenkanzel, Einziehfahrwerk und eine Ganzmetallkonstruktion von Rumpf und Tragflächen auszeichneten. Über ihre ursprüngliche Bestimmung hinaus kamen diverse Varianten auch als Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärer zum Einsatz. Mit rund 33.300 Maschinen ist die Bf 109 das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte.

Die Typenbezeichnung sorgt immer wieder für Irritationen: weit verbreitet wurde (und wird) das Flugzeugmuster als Me 109 bezeichnet. Nach der offiziellen Namensgebung des Reichsluftfahrtministeriums ist die historisch korrekte Bezeichnung Messerschmitt Bf 109.

Die Entwurfsarbeiten begannen 1934 unter Willy Messerschmitts Leitung bei den Bayerischen Flugzeugwerken in Haunstetten, woraus sich das Herstellerkürzel Bf ableitet. Der Erstflug war im Mai 1935; im Februar 1937 wurden die ersten Serienmaschinen in die Jagdverbände der deutschen Luftwaffe eingegliedert. Trotz des frühen Konstruktionsbeginns vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die Bf 109 durch stetige Verbesserungen bis 1945 ein konkurrenzfähiges Muster im Einsatz gegen die Alliierten.

Bis zur bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am VE-Day, dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa, blieb die Bf 109 das Standardjagdflugzeug der Luftwaffe, ab Mitte 1941 ergänzt durch die Focke-Wulf Fw 190. Auch bei zahlreichen anderen Luftstreitkräften kamen Flugzeuge dieses Musters zum Einsatz, zum Beispiel in Finnland, Jugoslawien, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Italien und der Schweiz.(Quelle: Wikipedia)

Im Rechliner Museum befindet sich ein Lizenzbau der Bf 109 G2 vom Hersteller Hispano Aviación S.A. (HASA). Die im Jahr 1950 produzierte Maschine flog im Dienst der spanischen Luftwaffe bis 1968. Nach ihrer Ausmusterung erhielt sie zunächst anlässlich des 50. Richthofen-Treffens des JG 71 "Richthofen" die Farbgebung des Gruppenkommandeurs vom Jagdgeschwader 2. So wurde sie später auch dem Luftwaffenmuseum Uetersen übergeben. Hier erfolgte der Motorumbau auf einen Daimler-Benz DB 605 sowie die äußere Anpassung an das Aussehen der damaligen Bf-109-G2 aus deutscher Produktion. Im November 1995 erfolgte mit dem Umzug des Luftwaffenmuseums nach Berlin-Gatow eine abermalige Umlackierung in tropischen Tarnfarben und Kennzeichnung (Dreifach-Winkel und Gelbe 4) des Gruppenkommandeurs Major Gustav Rödel des II./JG 27, welche er bis 1943 in Nordafrika und Italien flog.

Das Exponat ist eine Leihgabe des MHM Berlin-Gatow.

Zeitrafferfilm zum Aufbau der Me Bf 109 in Rechlin

Messerschmitt Me 262

Die Messerschmitt Me 262, eine Entwicklung der Messerschmitt AG, Augsburg, war das erste in Serie gebaute Flugzeug mit Strahltriebwerken. Zwischen 1943 und 1945 wurden 1433 Exemplare der zweistrahligen Maschinen gebaut, von denen im Zweiten Weltkrieg etwa 800 Stück bei der Luftwaffe der Wehrmacht zum Einsatz kamen.(Quelle: Wikipedia)

Im Rechliner Museum befindet sich ein Modellnachbau mit Originalteilen im Maßstab 1:1. Dabei handelt es sich um einen Kompositbau aus Holz und integrierten originalen Absturzteilen.

Das Exponat ist eine Leihgabe des MHM Berlin-Gatow.

Heinkel He-162

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Fieseler Fi-103 R - Reichenberggerät

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Kettenkrad NSU HK101

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Lastensegler DFS 230A

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Gotha Go-242C

 

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Öffungszeiten
April bis Oktober
täglich 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ostern
Fr bis Mo 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Februar bis März
Mo bis Do 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließung. Gruppenführungen führen wir nach Anmeldung durch.
Hunde dürfen ins Museum.

Erwachsene (ab 16) 7,- €
Kinder (6 bis 15) 3,- €
Familie
(2 Erwachsene, 2 – 5 Kinder) 17,- €
Schwerbehinderte 4,- €
Hund 1,- €
Gruppen (ab 10 Personen)
Erwachsene 6,- €
Führungen 40,- €

Der Letzte Flug der Do-335

ausgestellt im Steven-F.-Udvar-Hazy Center Washington

Die Dornier Do 335 war ein von Dornier hergestelltes deutsches Kampfflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Ungewöhnlich für den deutschen Flugzeugbau war die Anordnung mit jeweils einem Motor vorne und hinten, was die Maschine mit 775km/h zum schnellsten kolbengetriebenen Flugzeug zum Zeitpunkt des Erstfluges machte. Obwohl dieser schon im Oktober 1943 stattfand, kam das Muster kriegsbedingt nicht mehr zu einem Kampfeinsatz. 1944 und 1945 entstanden nur wenige Serienmaschinen in verschiedenen Versionen als Jäger, Jagdbomber und Aufklärer. Aufgrund der langen Entwicklungszeit und der schlechten Kriegslage war eine Massenproduktion nicht mehr möglich. Die letzte heute noch existierende Do 335 mit dem Stammkennzeichen VG+PH (Werknummer 240102) wurde kurz vor der Besetzung der Erprobungsstelle Rechlin vom damaligen Rechliner Testpiloten Hans-Werner Lerche (1914-1984)am 20.April 1945 nach Oberpfaffenhofen überführt, von wo sie ihren Weg im Rahmen der Operation "Seahorse" in die USA antrat. Private Initiativen und die Unterstützung der Lufthansa ermöglichten 1974 die Rückkehr aus den USA nach Deutschland, die Restaurierung bei Dornier in Oberpfaffenhofen sowie die Ausstellung der fertigen Maschine 1976 auf der Luftfahrtschau in Hannover und danach bis 1986 den Verbleib als Leihgabe im Deutschen Museum in München. Heute ist sie öffentlich im Steven-F.-Udvar-Hazy-Center in der Nähe des Washingtoner Dulles-International-Airport in den USA zu besichtigen.

Lesen Sie die Geschichte ihres letztes Fluges, den Hans-Werner Lerche in einem Interview in der Flieger-Revue (05/1976) schilderte.

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