Die Ausstellungen des Luftfahrttechnischen Museums Rechlin

Der Verein des Luftfahrttechnischen Museums Rechlin e.V. hat sich mit seiner Ausstellung zum Ziel gesetzt, die Entwicklungsgeschichte der deutschen Luftwaffe bis 1945, die militärische Nachnutzung des Standortes Rechlin aber auch die Entwicklung Rechlin nach 1945 darzustellen. Untergliedert in fünf Ausstellungen wird die Geschichte Rechlins dargestellt:

  • Erprobungsstelle der Deutschen Luftwaffe
  • Sowjetische Fliegerei
  • Schiffswerft Rechlin
  • Nationale Volksarmee / Bundeswehr
  • Rechliner Ortsgeschichte

Ohne die Entscheidung von 1916, in Rechlin eine Flieger-Versuchs- und Lehranstalt einzurichten und sie zur größten Erprobungsstelle der Deutsche Luftwaffe in der Zeit des Nationalsozialismus auszubauen, wäre Rechlin wahrscheinlich heute noch ein verträumtes mecklenburgisches Dorf.

Demzufolge bildet der Ausstellungsbereich "Erprobungsstelle der Deutschen Luftwaffe" in den historischen Gebäuden der E-Stelle - Gruppe Nord den Schwerpunkt im Museum . Durch die unmittelbare Nachnutzung der beiden Flugplätze in Rechlin und Lärz durch die sowjetische Armee aber auch die Ansiedlung der Schiffswerft auf dem ehemaligen Territorium der Erprobungsstelle begünstigt durch das Vorhandensein technisch hoch ausgebildeter Ingenieure und Fachkräfte aus Zeiten der Erprobungsstelle wurde die militärische aber auch technische ausgerichtete Entwicklung Rechlins fortgeschrieben. Somit bilden die "Sowjetische Fliegerei" und "Schiffswerft Rechlin" zwei weitere Themenschwerpunkte in der Ausstellung des Museums. Auch die Errichtung eines NVA Nachrichtenlagers auf dem ehemaligen Gelände der Erprobungsstelle wie die Umgestaltung in ein Geräte-Depot der Bundeswehr nach der Wiedervereinigung werden inhaltlich festgehalten.

Die "Rechliner Ortsgeschichte" fließt in allen Ausstellungen mit ein und gibt einen Überblick darüber, wie eng die Menschen hier mit der Zeitgeschichte ihres Ortes verbunden waren, wie sie lebten und sich mit den Besonderheiten des Ortes arrangierten, der z. Bsp. nach 1945 bis 1993 ebenfalls durch eine Mauer getrennt war.


Öffungszeiten
April bis Oktober
täglich 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ostern
Fr bis Mo 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Februar bis März
Mo bis Do 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließung. Gruppenführungen führen wir nach Anmeldung durch.
Hunde dürfen ins Museum.

Erwachsene (ab 16) 7,- €
Kinder (6 bis 15) 3,- €
Familie
(2 Erwachsene, 2 – 5 Kinder) 17,- €
Schwerbehinderte 4,- €
Hund 1,- €
Gruppen (ab 10 Personen)
Erwachsene 6,- €
Führungen 40,- €

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